Ja...

Ich hab Angst vor Morgen. Ich mag nicht viel reden, nicht lange und nicht vor irgendwelchen Leuten mich hinstellen und so tun, als verstünde ich Gott und die Welt, auch wenn es "nur" um eine Analyse von einem Musikstück geht.

Ich hab mich schlecht vorbereitet. Ich hab erst heute angefangen und kein einziges Musikstück analysiert. Aber ich hab auch keine Lust dazu, denke, dass es mich eh nur verrückt macht und dass ich mich am besten mit meinem Schema hinsetze und das einfach mal so mache. Wird schon klappen und wenn nicht, ist dem so. Ich kann das. Ich weiß das. Aber ich habe Angst.

Möchte mich ablenken, fühle mich unwohl, aber es ist keiner da. Fühle mich wie Samstag. Da fühlte ich mich sehr unwohl. Man hat es bemerkt, meint Niggi. Timo hat keine Ahnung und tut so, als wüsste er total bescheid, dabei ist dem nicht so. Hab Angst morgen so vor den Lehrern zu stehen, obwohl eigentlich nichts schief gehen kann. 

Ich genieße es frei zu sein und bin dem überdrüssig, im Prinzip so, wie die Komponisten sich zur Zeit der Neuen Musik gefühlt haben müssen, oder es immernoch tun? 

Es macht alles Sinn und im Prinzip ist es logisch, nur muss ich es dann auch so rüberbringen. Auch mir selber. Ich strebe nach Einheit mit mir selber. Und wenn es nur mit mir ist. Das wär das schönste. Alles anderen können sich dann an meiner Einheit ergötzen. Ich wünsche mir Einheit und Freiheit und Klarheit.

Und ich habe Angst. Vor dem was kommt und vor dem was nicht eintreten wird. 

6.5.08 00:06

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